Matn Ashmawiya

 Shurut us Salah

 

Das Salah hat verpflichtene Bedingungen und Gültigkeitsbedingungen.

Die Wadjibat Schurut ( verpflichtenden Bedingungen ) sind fünf:

 

  • Islam
  • Bulug
(19) Zeichen der Pupertät sind die Schamhaare , Samenerguss , Haid und Schwangerschaft.

 

  • Aql ( geistige Gesundheit , Zurechnungsfähigkeit , gesunder Verstand , Vernunft )
  • Die Zeit muss eingetreten sein.
  • Nachdem man die Botschaft des Propheten ( s.a.s ) erhalten hat.

Schurut für die Gültigkeit sind sechs:

  • Reinheit von der kleinen Nadjasa
  • Reinheit von der grösseren Nadjasa
  • Richtung Qibla ( zugewandt )
  • Aura bedecken ( nacktheit bedecken )
(20) Die Nacktheit für Männer ist zwischen Nabel und den Knien und bei den Frauen alles am Körper ausser Händen und das Gesicht.

 

  • Sprechen meiden
  • Zu viel unnötige Bewegungen vermeiden

Malik Fiqh Teil 4.1

Maliki fiqh teil 4 – warum Medina? 
Imam Malik betrachtete Medina als eine Stadt mit einzigartigem Status. Allein 10.000 Sahaba sind in Baqia dort begraben. Abu Bakr, Umar, Uthman regierten in dieser Stadt als Kalifen.
Malik betrachtete ebenfalls die Gelehrten von Medina als Gelehrte mit einzigartigem Status. Sie lasen nicht nur einfach Ahadith, sie erlebten die Praxis des Islam lebendig. Ein gelebter Islam, welcher nicht in Büchern studiert wird. 
Es gab eine kleine Diskussion zwischen einem Iraqi Gelehrten und Imam Malik über die Größe eines S’a. Er schickte jemanden, der seinen S’a holen sollte und gab an, das dieser von einem Sahabi ist weitergegeben an seinen Großvater dann seinen Vater und nun an ihn. 
[Hamza Yusuf – Einführung in den Fiqh von Imam Malik] 
(Sprich: sein S’a war das tatsächliche Gefäß, mit dem ein Sahabi gemessen hat.) 
(Foto: Wikipedia)

Maliki Fiqh Teil 4

Usuul (Grundlagen / Quellen) des malikitischen fiqh
Die malikitische Schule akzeptiert fast alle Rechtsquellen im Gegensatz zu anderen Schulen. 
Die Quellen
1. Qur’an (das unerschaffene, gesprochene Wort Allahs) 
2. Sunnah (Aussagen, Taten, stillschweigen des Gesandten Allahs [s]) 
3. Aml ahl Medina (die Taten der Bewohner von Medina. Imam Malik sah dies als den gelebten Islam, der die Stärke eines Mutawatir hadith besaß – so kann es sein, dass die Taten der Leute Medinas einen Hadith ‘ausklammern’.) 
4. Ijma’ (Konsens) 
5. Qiyas (Analogieschluss – wenn Wein aufgrund des Rasches verboten ist, ist es Cannabis ebenfalls.) 
6. Aussage eines Sahabi (Gefährten) 
7. Istihsan (etwas für gut halten – wenn der Qiyas zu etwas führt, das nicht im Sinne des Ziels der Sharia ist, wird auf istihasan übergegangen.) 
8. Istislah (etwas für nützlich halten – 3 Arten des Nutzen: a) in Qur’an und Sunnah erwähnt und erlaubt b) in Qur’an und Sunnah erwähnt und verboten [Wein] c) nicht erwähnt in Qur’an und Sunnah und widerspricht nicht einem Fundament der Sharia. 
9. Sadd al zara (sperren des Weg des Schädlichen – bsp weise: Verkauf von Trauben wenn man weiß das Wein hergestellt wird.) 
10. Muaratu khilaf

Rücksicht auf andere Meinungen 
11. Urf (Tradition eines Volkes)

​Maliki Fiqh teil 3 – der talfiiq

Maliki Fiqh teil 3 – der talfiiq
Eine gültige Meinung ist es, verschiedene Meinungen aus verschiedenen Rechtsschulen zu nehmen. Nur ist es nicht in Ordnung, sich jeweils die leichteste zu nehmen, da dadurch die Religion verschwinden könnte. 
Beispielsweise kann eine Frau (die schonmal verheiratet war) im Hanafi madhab ohne Waliy heiraten. 

Im Maliki madhab sind shuhud nicht zwingend notwendig 

und im Hanbali oder Hanafi madhab muss die Brautgabe nicht materiell sein. 

Das heißt man könnte heiraten, ohne Heirat. 
[Hamza Yusuf – Einführung in die malikitische Rechtsschule]